| 25.04.2009
MAMS Workshop „Telematische Innovationen für die Rehabilitation
und Nachsorge“
Am 25. März 2009 fand in den Räumen der Deutsche Telekom AG Laboratories
ein Workshop zum Thema „Telematische Innovationen für die Rehabilitation
und Nachsorge“ statt. Aus dem Bereich Gesundheitswesen waren Chefärzte
von Reha-Kliniken, ein Vertreter der Deutschen Rentenversicherung Bund
und ein Mitarbeiter der Astra Zeneca GmbH gekommen. Ziel des Workshops
war zum einen die Demonstration der Funktionalität von MAMS am Beispiel
des Nachsorgeprogramms KARENA (ein kardiovaskuläres Nachsorgeprogramm,
das sich der Nachsorge nach kardiologischer Rehabilitation widmet). Zum
anderen diente der Workshop dazu, Möglichkeiten des Einsatzes von MAMS
zur Flexibilisierung und Individualisierung im Gesundheitswesen zu diskutieren.
Nach einer kurzen Vorstellung aktueller Trends und Herausforderungen für
das Gesundheitswesen startete der Workshop mit einer Einführung in die
Anwendungsmöglichkeiten telematischer Dienste in der Nachsorge am Beispiel
KARENA.

Bild: Workshop Einführung
In der anschließenden Live-Vorführung der exemplarischen Umsetzung von
KARENA mittels MAMS-Diensten hatten die Experten aus den unterschiedlichen
Einrichtungen des Gesundheitswesens die Gelegenheit, Fragen zu stellen
sowie Erfahrungen und praxisnahe Anforderungen zu diskutieren. Dabei konnten
in der Expertenrunde u.a. wichtige zusätzliche Funktionalitäten ermittelt
werden, welche die Akzeptanz von MAMS im Reha-Bereich erhöhen würden.
Zu den Schwerpunkten gehörten dabei beispielsweise die patientenseitige
Motivationssteigerung durch das Monitoring von EKG-überwachten Trainingseinheiten,
die Einrichtung von Chaträumen zum Austausch mit anderen Patienten sowie
die technische Kompatibilität und Anbindungsmöglichkeit an bestehende
und neuentwickelte Systeme wie das Krankenhaus Informationssystem (KIS)
oder die Gesundheitskarte.

Bild: Live-Vorführung
Abschließend wurden weitere telematische Anwendungsfelder von MAMS in
der orthopädischen Rehabilitation und der mobilen geriatrischen Rehabilitation
vorgestellt und mit den Experten aus dem Gesundheitswesen diskutiert.
Für die nächsten Monate ist ein weiterer Austausch mit interessierten
Teilnehmern des Workshops geplant, wobei u.a. das Thema der Evaluierung
telematischer Dienste mit MAMS, Analysen von Patientenpräferenzen bezüglich
der Nutzung von MAMS in der Nachsorge nach kardiologischer Rehabilitation
und mögliche Finanzierungsoptionen im Vordergrund stehen.
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